Aviv Peretz
Aviv Peretz wurde 1988 in Israel geboren. widmete er sich leidenschaftlich der Welt der Kunst und Kultur – durch Engagements bei verschiedenen Festivals sowie Weiterbildungen in Strassentheater, Tanz und Musik.
Es folgte eine mehrjährige Reise durch verschiedene Länder, in deren Verlauf er in Israel eine Reisetheatergruppe gründete, die Theater, Tanz, Akrobatik und Clownerie miteinander verband. Nach einer einjährigen Tournee zog er als Strassenkünstler weiter, mit einem Lieferwagen voller Instrumente und Kostüme, und bereiste so ganz Europa. Seit 2017 lebt er mit seiner Familie in Trogen.
Im August 2023 wurde Aviv Peretz als Teilnehmer des internationalen Paul Laboratoire am Paula Interfestival in St. Gallen eingeladen. 2024 gründete er Schak Schuka Art, ein Unternehmen für Theater- und Kunstproduktionen, und begann mit der Arbeit an seinem ersten unabhängigen Naturmusiktheater für Kinder: Rujum. Am 24. Mai 2025 feierte das Stück in Trogen erfolgreich Premiere, gefolgt von einer Tournee mit fünf Vorstellungen in Trogen, Gais, Nesslau und St. Gallen.
Im August 2025 nahm er mit der Experimentiergruppe Hauten im Rahmen einer Koproduktion mit dem Komik Theater am Paula Festival teil.
Seit 2025 organisiert und gestaltet Aviv Peretz Kreativtage in seinem Atelier, bei denen Methoden wie Collage, Malerei und freies Schreiben eingesetzt werden – mit dem Ziel, durch verschiedene Kunstformen eine tiefere Verbindung zu sich selbst herzustellen.

Guggenbühl wurde in St. Gallen geboren und aufgewachsen. Nach ihrer Ausbildung zur Kindergärtnerin vertiefte sie ihre künstlerische Praxis an der Clownschule Erich Bont (ESP). Es folgten ausgedehnte Reisen durch die ganze Welt – als Mitglied von Strassentheatergruppen und als Strassenmusikerin mit Perkussion und Gesang.
Parallel dazu erweiterte sie ihr Schaffen stetig: 2008 schloss sie ihre Ausbildung zur Yoga-Lehrerin ab, 2015 folgte die Ausbildung zur Naturpädagogin.
2025 war ein besonders reiches Jahr: Als Performerin und Musikerin war sie Teil des musikalischen Naturtheaters Rujum, das im Mai 2025 in Trogen erfolgreich Premiere feierte. Im Juli desselben Jahres war sie Gastgeberin des Reeds Festivals – ein weiterer Ausdruck ihres Engagements an der Schnittstelle von Kunst, Natur und Gemeinschaft.
Aktuell ist Efa in diversen Musikprojekten aktiv, darunter Weibration Jams, Miss MC Coconut (MMCC – Magic Mother Cosmic Connection) und The Bohemians.
Efa Guggenbühl
Laura "Ludmilla La Cosma" Scammacca
wurde in Luzern geboren, mit st. gallisch-sizilianischen Wurzeln, und wuchs in Obwalden auf. Schon als Kind schrieb sie ihre ersten eigenen Lieder – leise Anfänge einer bis heute tief verwurzelten Leidenschaft.
Seit ihrem Umzug nach Trogen vor über zehn Jahren hat sie in der Ostschweiz ihr Zuhause des Herzens gefunden. Als Musikerin bewegt sie sich vor allem mit ihrer unverkennbaren Stimme zwischen Bühne und freien Projekten. So entstanden unter anderem Filmmusik in Zusammenarbeit mit Noldi Alder und Ficht Tanner für Zwischenwelten sowie Musik für das hebräische Kinderhörspiel Schablulian.
Mit der Frauenband Mokos bespielte sie viele kleine und grössere Bühnen. Mit ihrem Soloprojekt Ludmilla veröffentlichte sie in Zusammenarbeit mit anderen Musikern die CD Ludmilla la Cosma – Diversity und sang sich ins Finale des BandXost 2019.
2025 war sie als Schauspielerin und musikalische Autorin massgeblich an der Produktion des Naturmusiktheaters Rujum beteiligt – einem besonderen Projekt, das im Mai 2025 in Trogen Premiere feierte.
Aktuell ist sie musikalisch mit dem Duo Indri, gemeinsam mit Elias Menzi, unterwegs. Ausserdem ist sie Mutter und Störköchin – mit einer besonderen Vorliebe für die Dessertküche.